Schnee, klettern und Pizza

Schon wieder über ein halbes Jahr vorbei seit dem letzten Eintrag… Höchste Zeit für ein paar Bilder der letzten Monate. Es ist auch eins der besten Pizza aller Zeiten dabei. Diese Pizza war so super, weil es das erste mal war, dass Helena und ich zusammen gekocht haben 🙂

Hier ein paar Schnappschüsse der letzten Monate:

Vor dem Start in den Winter…

…schauen wir nochmal auf den Sommer zurück. Michel hat die GoPro-Schnipsel von unserem Poolnachmittag mit Nonno Fredy (irgendwann im Juli oder August) zu einem Video zusammengestellt. Geniessen wir nochmal die Wärme des Sommers…

Helenas zweiter Geburtstag :)

Zwei Jahre ist es her, dass Helena in unsere Familie kam. Sie hat sich vom problemlosen Baby zu einem lieben, zufriedenen, aufgeweckten Mädchen entwickelt. Es ist eine Freude, ihr beim Aufwachsen zuzusehen. Sie spricht in ganzen Sätzen, und hat eine ganze Reihe von Dingen, die sie gerne macht: Bücher anschauen, malen, Gigampfi, Rutschbahn, Sandkasten, Rollenspiele mit Figürchen, Tiptoi, Seifenblasen, sind alles Dinge, die sie toll findet. Pokémon Go übrigens auch, sie kennt sich voll aus. Faszinierend, würde Mr. Spock an dieser Stelle sagen.

Helena isst fast alles gern, am liebsten hat sie Früchte, Teigwaren und Getreideriegel. Sie planscht gern im Wasser und ist immer noch ein grosser Fan von (unseren) Katzen. Und die Katzen lassen sich (meist) auch von ihr gern streicheln. Isfjell hat sich sogar daran gewöhnt, von Helena mit Snacks gefüttert zu werden. Er frisst ihr aus der Hand.

Heute sind wir zur Feier ihres Geburtstages zuerst zum Bea-Verlag, wo sie ein kleines Geschenk aussuchen durfte. Sie entschied sich für Filzstifte, die beim Übermalen mit einem anderen Stift die Farbe wechseln oder verschwinden.
Dann gingen wir auf den Abenteuerspielplatz in Brugg, wo wir den mitgebrachten Kuchen assen. Von dort stammen auch die Bilder in der Galerie unten.

Daheim gab es dann noch ein Geschenk. Eine Magnetfolie, die man an die Tür kleben kann. Darauf ist eine Feen-Landschaft gezeichnet. Dazu gibt es Magnete in Form von Feen, Tieren und Pflanzen, die man in der Landschaft immer neu platzieren kann. Das könnte ein Hit werden, unsere beiden Mädchen verbringen viel Zeit damit, irgendwelche Sticker auf Türen und Rahmen zu kleben und dann so lange umzuarrangieren, bis sie der Klebstoff ab ist. (Das dauert erstaunlich lange.)

Genug erzählt, hier sind Bilder vom Abenteuerspielplatz:

Sommerferien im Tessin und in Jesolo

Im Juni waren wir in den ersten grossen Familienferien. Es ging ins Tessin, wo wir einen Kurzaufenthalt bei Nonno Raymond machten und dann weiter ans Mittelmeer, nach Jesolo.
Helena hat die ganzen langen Fahrten gut überstanden. Sie war fasziniert vom Meer, sah es aber lieber aus der Ferne an; das Wasser war ihr zu kalt. Sie hatte auch Spass im Sand und in der Badewanne im Hotel. Beim Zmorge liess sie sich jeweils einen frisch gepressten Orangensaft servieren.
Im Sealife-Aquarium war Helena total gebannt von der Aussicht ins grosse Becken, sie war kaum wegzubekommen. Das feine, hausgemacht Glacé von der Gelateria war sicher auch ein Highlight.
Pech hatte sie im Restaurant, als sie sich an einem Abend böse an einem Brösmeli verschluckte, das war für alle ein Schreckmoment. Als sie sich so halbwegs erholt hatte, bekam sie von der Hotelchefin ein Glacé spendiert, das war unerwartet und sehr rührend.
Falls also jemand ein kinderfreundliches Hotel in Jesolo sucht, ist das Parkhotel Brasilia einen Versuch wert.

Hier geht es zu den Ferienerlebnissen von Giulia.

1,5 Jahre Helena

Seit dem letzten Beitrag auf dieser Seite ist ein halbes Jahr vergangen. Das war nicht so geplant, aber ich hatte sehr viel anderes zu tun. Helena hat im letzten halben Jahr laufen gelernt. Auf alles mögliche klettern konnte sie schon vorher, aber jetzt geht es immer höher und sicherer auf Stühle, Tische und alles andere, wo sie irgendwie raufkommt.

Ausserdem lernt sie reden und Alltägliches kann sie schon gut benennen. Das macht das Leben für alle einfacher und Helena freut sich jedesmal, wenn jemand ein neues Wort versteht.

Hier sind ein paar Bilder vom letzten halben Jahr:

Ein Jahr Helena – alles Gute zum Geburtstag!

Letzten Sonntag (am 6. September) war es so weit: Helenas erster Geburtstag! Da gab es natürlich ein grosses Fest und schöne Geschenke, siehe Bildergalerie unten.

Das erste Jahr mit Helena war schön, anstrengend und in Vielem anders als erwartet. In ihren ersten Lebenstagen sah ich in ihr vor allem eine kleine Kopie ihrer grossen Schwester Giulia. Die beiden sehen ziemlich ähnlich aus und so fühlte ich mich zunächst wie auf Zeitreise. In den folgenden Wochen und Monaten kristallisierte sich Helenas Persönlichkeit heraus. Sie ist ein fröhliches, unerschrockenes und entdeckungsfreudiges Kind. Sie liebt Katzen und schafft es sogar, unsere beiden zu streicheln. Sie liebt Musik und kommt langsam auf den Büchergeschmack.

Obwohl sie nur die vorderen acht Schneidezähne hat, möchte sie am liebsten nur feste Nahrung, Brei ist schon langweilig geworden. Sie schläft nachts sehr gut durch und tagsüber ist sie zufrieden und hat selten Grund, sich zu beschweren. Wenn sie allerdings einen hat, reklamiert sie laut und deutlich.

Helena schaut sehr gerne und aufmerksam ihrer Schwester zu; sie findet alles toll, was die Grosse macht. Und so langsam fangen die beiden auch an, miteinander zu spielen. Giulia lernt zu teilen, das ergibt manchmal rührende Szenen wie die unten: Giulia hat ihr Glacé mit Helena geteilt.

Ich will Glacé!

Ich bekomme Glacé!

Und hier noch ein paar Bilder vom letzten Monat. Helena jagt gerne den Staubsauger (der hat aber auch ein cooles Licht vorne) und hat einen Freund zum Knuddeln gefunden.

Aufregend - der hat Licht und fährt immer davon.

Jetzt habe ich ihn!

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Elf Monate Helena

Noch drei Wochen, dann feiert unser kleines Mädchen Geburtstag. Die spannende Frage in dem Zusammenhang ist, ob sie bis dahin ihre ersten freien Schritte schafft oder nicht. Helena übt jedenfalls fleissig. Sich irgendwo hochziehen und hinstellen ist kein Problem mehr, und an den Händen marschiert sie ziemlich zackig.

Mittlerweile hat Helena auch angefangen, «richtig»  zu krabbeln; bisher wandte sie nur die etwas unbeholfen aussehende Technik an, die sie mit acht Monaten entdeckte und seither perfektionierte.

Sonst werden weiterhin fleissig Lebensmittel getestet, aber die Hauptnahrung besteht immer noch aus Brei, da halt schon noch ein paar Beisserchen fehlen bis zum festen Essen.

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Kann man nicht essen, aber mindestens drauf rumbeissen.

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Ein Schläfchen beim Mami…

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Helena weiss zwar noch nicht, was am 1. August gefeiert wird, aber Fahnenschwingen kann sie.

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Eins der neuen Hobbys ist, das Altpapier auszuräumen. Immer und immer wieder…

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Kuscheltiere haben plötzlich einen Sinn. Helena hat entdeckt, dass man die gaaaaaanz fest gern haben kann. Bisher wurden sie wie anderes Spielzeug behandelt, aber nun hat Helena offenbar die Gesichter und Körperformen von ein paar davon richtig eingeordnet und zeigt ihnen jetzt, was ein anständiger Knuddler ist.

Zehn Monate Helena

So langsam gehts los, Helena fängt an zu stehen, jeden Tag ein bisschen länger. Sie zieht sich auch schon selber hoch und so langsam merkt sie, wie das mit dem Laufen gehen könnte.

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Am 6. Juli.

Ausserdem hat Helena jetzt acht Zähne und kann schon sehr gut beissen. Sie isst auch vom Tisch und hat Spass an neuen Lebensmitteln. Sie will alles probieren, sogar kaltes Glacé schreckt sie nicht ab.

Wir waren ein paar Tage in den Ferien im Tessin. Das Highlight dort (wohl ein bisschen mehr für Giulia) das Planschen im Pool.

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Bei über 30 Grad im Schatten tut Abkühlung gut.

 

Neun Monate Helena

Letzten Monat hat Helena gelernt, länger zu sitzen und schneller zu krabbeln. Ausserdem kommen drei neue Zähne und bei der Kinderärztin waren wir auch wieder mal zur Kontrolle. Helena wiegt jetzt 8,6 Kilo und ist 68 cm lang. (Mir kommt sie länger vor, aber die Messung von Babys ist ja recht fehleranfälllig.)

Ausserdem wurden Helena und Giulia am 31. Mai getauft. Hätte ich allein entschieden, wäre es nicht dazu gekommen. Ich bin nach intensiver, jahrelanger Auseinandersetzung mit dem Thema zum Schluss gekommen, dass Gott nicht existiert und entsprechend kann ich mit Religion und Glauben nichts (mehr) anfangen.

Nun geht es aber nicht jedem so und Michel wünschte sich eine Taufe für seine Kinder. Nicht wegen gesellschaftlicher Zwänge oder weil er selber ein sehr gläubiger Mensch ist. Eine Taufe ist weder aus atheistischer noch aus religiöser Sicht etwas, das man einfach so macht, sondern in jedem Fall ein sehr bewusster Entscheid. Seine Beweggründe hat er in seinen Gedanken zur Taufe festgehalten und diese im Rahmen der Taufzeremonie vorgelesen:

«Die verschiedenen Religionen, und auch der Glaube, stehen heutzutage aus unterschiedlichen Gründen immer wieder in der Kritik. Viele haben sich abgewandt und verneinen das Gute, das Religion mit sich bringen kann.

Als Eltern möchten wir unseren Kindern alle Wege im Leben offen halten und sie darauf vorbereiten irgendwann selber entscheiden zu können, welchen dieser Wege sie nehmen wollen.

Die Religion und der Glaube sind einer dieser Wege. Wir glauben nicht, dass man sich als Erwachsener wirklich für oder gegen einen Weg entscheiden kann, wenn man nicht weiss was einem auf diesem Weg erwartet.

Mit der Taufe machen wir für unsere Kinder den ersten Schritt auf diesem Weg und ermöglichen ihnen so diesen Weg weiter zu gehen wenn sie es später wollen. Wir ermöglichen ihnen zu erleben, was es heisst zu einer Religionsgemeinschaft zu gehören und einen Glauben zu haben, um in Zukunft für sich selber entscheiden zu können wie weit sie diesen Weg weiter gehen und zu einem Teil ihres Lebens machen wollen. Darum haben wir uns zur Taufe entschieden.»

Leider hatten wir bei der Taufe zu viel anderes zu tun, um selber noch Bilder machen zu können. Glücklicherweise waren andere Leute auch mit Kameras bewaffnet, so gibt es hier doch noch etwas von der Taufe zu sehen:

Taufe am 31. Mai

Pfarrer Ozioma Nwachukwu, die Taufkinder und die Eltern. (Bild: Fredy Merz)

Als ich vorhin die Bilder vom letzten Monat durchsah, stellte ich fest, dass wir Helena praktisch nur dabei fotografiert haben wie sie auf etwas rumkaut.

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Bei der Spielpremiere im heimischen Sandkasten musste natürlich probiert werden. Ich bin froh, fand sie den Sand nicht sehr lecker. (14. Mai)

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Auch mit (damals) nur zwei Zähnen kann man auf einem Stück Brot rumkauen. Und besser als Sand schmeckt es auch. Dafür kommt man nirgends hin, bis da mal ein Stückchen abgesabbert ist. (15. Mai)

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Ziel erreicht, Daumen hoch: Pancroc schmeckt gut und man kommt auch ohne viel Zähne gut vorwärts damit. (6. Juni)

 

Acht Monate Helena

Der Vorwärtsgang ist gefunden! Man kann zwar nicht sagen, dass Helena krabbelt, aber sie kommt vorwärts, indem sie sich über den Boden zieht und mit den Füssen etwas nachstösst. Davon gibt es ein Video:

Ausserdem hat sie gelernt zu sitzen.

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Auf neue Zähne warten wir noch; Helena wohl sehnsüchtiger als wir. Sie schaut jedenfalls ganz genau zu beim Essen und sabbert gerne etwas Brot an. Aber zum Mitessen brauchts halt sicher noch zwei Beisserchen oben…

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