Helenas zweiter Geburtstag :)

Zwei Jahre ist es her, dass Helena in unsere Familie kam. Sie hat sich vom problemlosen Baby zu einem lieben, zufriedenen, aufgeweckten Mädchen entwickelt. Es ist eine Freude, ihr beim Aufwachsen zuzusehen. Sie spricht in ganzen Sätzen, und hat eine ganze Reihe von Dingen, die sie gerne macht: Bücher anschauen, malen, Gigampfi, Rutschbahn, Sandkasten, Rollenspiele mit Figürchen, Tiptoi, Seifenblasen, sind alles Dinge, die sie toll findet. Pokémon Go übrigens auch, sie kennt sich voll aus. Faszinierend, würde Mr. Spock an dieser Stelle sagen.

Helena isst fast alles gern, am liebsten hat sie Früchte, Teigwaren und Getreideriegel. Sie planscht gern im Wasser und ist immer noch ein grosser Fan von (unseren) Katzen. Und die Katzen lassen sich (meist) auch von ihr gern streicheln. Isfjell hat sich sogar daran gewöhnt, von Helena mit Snacks gefüttert zu werden. Er frisst ihr aus der Hand.

Heute sind wir zur Feier ihres Geburtstages zuerst zum Bea-Verlag, wo sie ein kleines Geschenk aussuchen durfte. Sie entschied sich für Filzstifte, die beim Übermalen mit einem anderen Stift die Farbe wechseln oder verschwinden.
Dann gingen wir auf den Abenteuerspielplatz in Brugg, wo wir den mitgebrachten Kuchen assen. Von dort stammen auch die Bilder in der Galerie unten.

Daheim gab es dann noch ein Geschenk. Eine Magnetfolie, die man an die Tür kleben kann. Darauf ist eine Feen-Landschaft gezeichnet. Dazu gibt es Magnete in Form von Feen, Tieren und Pflanzen, die man in der Landschaft immer neu platzieren kann. Das könnte ein Hit werden, unsere beiden Mädchen verbringen viel Zeit damit, irgendwelche Sticker auf Türen und Rahmen zu kleben und dann so lange umzuarrangieren, bis sie der Klebstoff ab ist. (Das dauert erstaunlich lange.)

Genug erzählt, hier sind Bilder vom Abenteuerspielplatz:

Ein Jahr Helena – alles Gute zum Geburtstag!

Letzten Sonntag (am 6. September) war es so weit: Helenas erster Geburtstag! Da gab es natürlich ein grosses Fest und schöne Geschenke, siehe Bildergalerie unten.

Das erste Jahr mit Helena war schön, anstrengend und in Vielem anders als erwartet. In ihren ersten Lebenstagen sah ich in ihr vor allem eine kleine Kopie ihrer grossen Schwester Giulia. Die beiden sehen ziemlich ähnlich aus und so fühlte ich mich zunächst wie auf Zeitreise. In den folgenden Wochen und Monaten kristallisierte sich Helenas Persönlichkeit heraus. Sie ist ein fröhliches, unerschrockenes und entdeckungsfreudiges Kind. Sie liebt Katzen und schafft es sogar, unsere beiden zu streicheln. Sie liebt Musik und kommt langsam auf den Büchergeschmack.

Obwohl sie nur die vorderen acht Schneidezähne hat, möchte sie am liebsten nur feste Nahrung, Brei ist schon langweilig geworden. Sie schläft nachts sehr gut durch und tagsüber ist sie zufrieden und hat selten Grund, sich zu beschweren. Wenn sie allerdings einen hat, reklamiert sie laut und deutlich.

Helena schaut sehr gerne und aufmerksam ihrer Schwester zu; sie findet alles toll, was die Grosse macht. Und so langsam fangen die beiden auch an, miteinander zu spielen. Giulia lernt zu teilen, das ergibt manchmal rührende Szenen wie die unten: Giulia hat ihr Glacé mit Helena geteilt.

Ich will Glacé!

Ich bekomme Glacé!

Und hier noch ein paar Bilder vom letzten Monat. Helena jagt gerne den Staubsauger (der hat aber auch ein cooles Licht vorne) und hat einen Freund zum Knuddeln gefunden.

Aufregend - der hat Licht und fährt immer davon.

Jetzt habe ich ihn!

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Elf Monate Helena

Noch drei Wochen, dann feiert unser kleines Mädchen Geburtstag. Die spannende Frage in dem Zusammenhang ist, ob sie bis dahin ihre ersten freien Schritte schafft oder nicht. Helena übt jedenfalls fleissig. Sich irgendwo hochziehen und hinstellen ist kein Problem mehr, und an den Händen marschiert sie ziemlich zackig.

Mittlerweile hat Helena auch angefangen, «richtig»  zu krabbeln; bisher wandte sie nur die etwas unbeholfen aussehende Technik an, die sie mit acht Monaten entdeckte und seither perfektionierte.

Sonst werden weiterhin fleissig Lebensmittel getestet, aber die Hauptnahrung besteht immer noch aus Brei, da halt schon noch ein paar Beisserchen fehlen bis zum festen Essen.

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Kann man nicht essen, aber mindestens drauf rumbeissen.

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Ein Schläfchen beim Mami…

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Helena weiss zwar noch nicht, was am 1. August gefeiert wird, aber Fahnenschwingen kann sie.

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Eins der neuen Hobbys ist, das Altpapier auszuräumen. Immer und immer wieder…

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Kuscheltiere haben plötzlich einen Sinn. Helena hat entdeckt, dass man die gaaaaaanz fest gern haben kann. Bisher wurden sie wie anderes Spielzeug behandelt, aber nun hat Helena offenbar die Gesichter und Körperformen von ein paar davon richtig eingeordnet und zeigt ihnen jetzt, was ein anständiger Knuddler ist.

Zehn Monate Helena

So langsam gehts los, Helena fängt an zu stehen, jeden Tag ein bisschen länger. Sie zieht sich auch schon selber hoch und so langsam merkt sie, wie das mit dem Laufen gehen könnte.

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Am 6. Juli.

Ausserdem hat Helena jetzt acht Zähne und kann schon sehr gut beissen. Sie isst auch vom Tisch und hat Spass an neuen Lebensmitteln. Sie will alles probieren, sogar kaltes Glacé schreckt sie nicht ab.

Wir waren ein paar Tage in den Ferien im Tessin. Das Highlight dort (wohl ein bisschen mehr für Giulia) das Planschen im Pool.

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Bei über 30 Grad im Schatten tut Abkühlung gut.

 

Neun Monate Helena

Letzten Monat hat Helena gelernt, länger zu sitzen und schneller zu krabbeln. Ausserdem kommen drei neue Zähne und bei der Kinderärztin waren wir auch wieder mal zur Kontrolle. Helena wiegt jetzt 8,6 Kilo und ist 68 cm lang. (Mir kommt sie länger vor, aber die Messung von Babys ist ja recht fehleranfälllig.)

Ausserdem wurden Helena und Giulia am 31. Mai getauft. Hätte ich allein entschieden, wäre es nicht dazu gekommen. Ich bin nach intensiver, jahrelanger Auseinandersetzung mit dem Thema zum Schluss gekommen, dass Gott nicht existiert und entsprechend kann ich mit Religion und Glauben nichts (mehr) anfangen.

Nun geht es aber nicht jedem so und Michel wünschte sich eine Taufe für seine Kinder. Nicht wegen gesellschaftlicher Zwänge oder weil er selber ein sehr gläubiger Mensch ist. Eine Taufe ist weder aus atheistischer noch aus religiöser Sicht etwas, das man einfach so macht, sondern in jedem Fall ein sehr bewusster Entscheid. Seine Beweggründe hat er in seinen Gedanken zur Taufe festgehalten und diese im Rahmen der Taufzeremonie vorgelesen:

«Die verschiedenen Religionen, und auch der Glaube, stehen heutzutage aus unterschiedlichen Gründen immer wieder in der Kritik. Viele haben sich abgewandt und verneinen das Gute, das Religion mit sich bringen kann.

Als Eltern möchten wir unseren Kindern alle Wege im Leben offen halten und sie darauf vorbereiten irgendwann selber entscheiden zu können, welchen dieser Wege sie nehmen wollen.

Die Religion und der Glaube sind einer dieser Wege. Wir glauben nicht, dass man sich als Erwachsener wirklich für oder gegen einen Weg entscheiden kann, wenn man nicht weiss was einem auf diesem Weg erwartet.

Mit der Taufe machen wir für unsere Kinder den ersten Schritt auf diesem Weg und ermöglichen ihnen so diesen Weg weiter zu gehen wenn sie es später wollen. Wir ermöglichen ihnen zu erleben, was es heisst zu einer Religionsgemeinschaft zu gehören und einen Glauben zu haben, um in Zukunft für sich selber entscheiden zu können wie weit sie diesen Weg weiter gehen und zu einem Teil ihres Lebens machen wollen. Darum haben wir uns zur Taufe entschieden.»

Leider hatten wir bei der Taufe zu viel anderes zu tun, um selber noch Bilder machen zu können. Glücklicherweise waren andere Leute auch mit Kameras bewaffnet, so gibt es hier doch noch etwas von der Taufe zu sehen:

Taufe am 31. Mai

Pfarrer Ozioma Nwachukwu, die Taufkinder und die Eltern. (Bild: Fredy Merz)

Als ich vorhin die Bilder vom letzten Monat durchsah, stellte ich fest, dass wir Helena praktisch nur dabei fotografiert haben wie sie auf etwas rumkaut.

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Bei der Spielpremiere im heimischen Sandkasten musste natürlich probiert werden. Ich bin froh, fand sie den Sand nicht sehr lecker. (14. Mai)

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Auch mit (damals) nur zwei Zähnen kann man auf einem Stück Brot rumkauen. Und besser als Sand schmeckt es auch. Dafür kommt man nirgends hin, bis da mal ein Stückchen abgesabbert ist. (15. Mai)

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Ziel erreicht, Daumen hoch: Pancroc schmeckt gut und man kommt auch ohne viel Zähne gut vorwärts damit. (6. Juni)

 

Acht Monate Helena

Der Vorwärtsgang ist gefunden! Man kann zwar nicht sagen, dass Helena krabbelt, aber sie kommt vorwärts, indem sie sich über den Boden zieht und mit den Füssen etwas nachstösst. Davon gibt es ein Video:

Ausserdem hat sie gelernt zu sitzen.

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Auf neue Zähne warten wir noch; Helena wohl sehnsüchtiger als wir. Sie schaut jedenfalls ganz genau zu beim Essen und sabbert gerne etwas Brot an. Aber zum Mitessen brauchts halt sicher noch zwei Beisserchen oben…

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Sieben Monate Helena

Im letzten Monat hat Helena nicht viel gemacht ausser all das zu üben, was sie vorher gelernt hat: drehen, rollen, Zeug packen, singen, plaudern, alles ansabbern…

Es geht wohl nicht mehr lange, bis sie sitzen kann. Aber noch ist es nicht so weit, Helena übt fleissig daran, das Gleichgewicht zu halten. Das klappt meist nur ein paar Sekunden.

Beim Krabbeln scheint es dasselbe Problem zu geben wie damals bei Giulia: es geht rückwärts statt vorwärts. Das muss manchmal ganz schön frustrierend sein. Mal sehen, ob Helena den Vorwärtsgang doch noch findet…

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Die ersten Ausflüge im Buggy – da sieht man mehr von der Welt als aus dem Kinderwagen. (4. April)

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Helena feiert Ostern. (5. April)

Sechs Monate Helena

Heute wird unser kleines Mädchen ein halbes Jahr alt!

Im letzten Monat hat sie gelernt, sich in beide Richtungen zu drehen (siehe Video) und macht bereits Vorübungen, um bald mit dem Krabblen loszulegen.

Ausserdem hat sie ihre ersten beiden Zähne und isst seit einer Woche Brei. Helena scheint eine gute Esserin zu sein – von den doch anständig grossen Portionen bleibt jeweils nichts übrig.

Fünf Monate Helena

Helena nimmt ihre Umgebung schon wieder ein Stück wacher wahr. Sie beobachtet dabei immer noch am liebsten, was Giulia so macht. Und wenn Giulia ihr etwas erzählt oder vorsingt, lacht Helena immer.

Sonst scheint Helena ein recht grosses Kind zu sein; so langsam muss ich Kleidergrösse 74 auspacken. Dabei wäre die doch normalerweise in zwei bis drei Monaten fällig…

Auch an anderer Stelle beeilt sich Helena: Vor ein paar Tagen ist der erste Zahn durchgebrochen! Und der zweite gleich nebendran macht auch schon Anstalten, sich zu zeigen.

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Schon da: der erste Zahn (5. Februar)

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Einmal gab es sogar einen Schoppen von Giulia

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Und so sieht Helena derzeit aus.

Vier Monate Helena

So langsam zeigt sich ein regelmässiger Schlaf- und Essrhythmus, der glücklicherweise zu dem der restlichen Familie passt. Helena integriert sich also bestens und von alleine in das bestehende Gefüge, was den Alltag (im Moment) viel einfacher macht als wir erwartet hatten.

Bis sich Helena selber drehen kann, fehlt nicht mehr viel und wenn man sie mal kurz aufsetzt, ist sie jedesmal begeistert von der viel besseren Aussicht, die sie so hat.
Helena beobachtet weiter ganz genau, was Giulia tut und freut sich sichtlich, wenn ihre grosse Schwester ihr etwas erzählt oder vorsingt. Sie selber plaudert viel vor sich hin, wenn sie nicht grade ein Fäustchen oder ein Nuschi im Mund hat. Den Nuggi nimmt sie ab und zu gerne zum Einschlafen (wenn er ihr nicht passt, wird er gleich wieder ausgespuckt), und sonst kommt sie ohne aus.

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Die super Aussicht, die man vom Tragtuch aus hat, wird immer mehr gewürdigt.

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Noch mehr Rückenmuskeln-Training, mit Unterstützung von Mami und Giulia.